Stilisierte Abbildung des Corona Virus'

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Neben den finanziellen Hilfsprogrammen des Bundes bieten auch die Bundesländer eigene Hilfsprogramme. Teilweise können diese kommulativ in Anspruch genommen werden.

Aufgrund der föderalen Ordnung entscheiden Bundesländer selbst inwiefern Kitas und Schulen geöffnet werden. Hier eine Liste der Maßnahmen.

Hier eine Auflistung der wirtschaftlichen Hilfsprogramme der Bundesländer:

Baden-Württemberg

Kleine und mittlere Unternehmen

  • Mit branchenoffenen Fonds werden Selbstständige und mittelständische Unternehmen bis 50 Beschäftigte mit bis zum 15.000 € unterstützt. Anträge können gestellt werden.
  • Einrichtung eines Beteiligungsfonds bei der L-Bank mit 1 Milliarde Euro für mittelständische Unternehmen mit Systemrelevanz bzw. einer wirtschaftlichen Schlüsselfunktion

Unternehmen aller Größen

  • Bürgschaftsquote für Unternehmen, die von der Corona-Krise in besonderer Weise betroffen sind, kann auf bis zu 80 Prozent erhöht werden
  • Erhöhung der Rückbürgschaftsquote des Landes von bislang 26 auf künftig 31 Prozent

Schnelle Entscheidungen:

• 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit 11 - 50 Beschäftigten

Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderbeträgen.

Die Anzahl der Beschäftigten ergibt sich aus der Berechnung der Vollzeitäquivalente, die anhand der Regelungen der KMU-Definition der EU erfolgt. Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten dürfen ihre Auszubildenden bei der Beschäftigtenzahl voll anrechnen.

Anträge können von gewerblichen und Sozialunternehmen, von Soloselbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) gestellt werden, die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben.

Anträge zur Steuererleichterung finden Sie hier:
https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/,Lde/Steuererleichterungen+aufgrund+der+Auswirkungen+des+Coronavirus


Das Formular zur Antragsstellung finden Sie unter diesem Link:
https://assets.baden-wuerttemberg.de/pdf/Antrag_Soforthilfe-Corona_BW.pdf

Zudem werden Fragen unter der gebührenfreien Hotline beantwortet:
Tel. 0800 40 200 88 (9 bis 18 Uhr, jeweils von Montag bis Freitag)

Sowie per E-Mail:
finanzierungen@wm.bwl.de

Detaillierte Information hierzu finden Sie hier:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus/
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

Quelle:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/landesregierung-kuendigt-rettungsschirm-fuer-unternehmen-in-der-coronakrise-an-antragstellung-ab-end/

 

Bayern

Kleine und mittlere Unternehmen

  • Bürgschaften der Bürgschaftsbank Bayern>GmbH (BBB): Die BBB übernimmt Bürgschaften für Kredite von kleinen und mittleren Unternehmen in Bayern, die den Branchen Handel, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Garten- und/oder Landschaftsbau zuzuordnen sind.
  • Bürgschaften der LfA Förderbank Bayern: Die LfA übernimmt Ausfallbürgschaften für Kredite an mittelständische Unternehmen sowie Freiberufler. Verbürgt werden Investitions-, Betriebsmittel- und Avalkredite, die wegen mangelnder bankmäßiger Sicherheiten ansonsten nicht gewährt werden könnten.
  • Ausweitung des vereinfachten Verfahrens für alle Haftungsfreistellungen sowie neu auch für Bürgschaften
    Um die Antragsprozesse bei den Haftungsfreistellungen und LfA-Bürgschaften zu beschleunigen und diese damit für Unternehmen und Freiberufler schneller zugänglich zu machen, wird bis auf Weiteres der Schwellenwert, bis zu dem ein vereinfachtes Verfahren der Risikoprüfung angewendet wird, von derzeit 250.000 Euro auf 500.000 Euro angehoben.

Unternehmen aller Größen

  • Mit den Darlehensprogrammen der LfA Förderbank Bayern, insbesondere dem Universalkredit der LfA, können u. a. der allgemeine Betriebsmittelbedarf oder die Umschuldung kurzfristiger Verbindlichkeiten finanziert werden
  • LfA-Bürgschaften: Der maximale Bürgschaftssatz für Betriebsmittel-, Rettungs- und Umstrukturierungsbürgschaften sowie Konsolidierungsdarlehen wird von 50 Prozent auf 80 Prozent angehoben.
  • Der Haftungsfreistellungssatz beim Universalkredit wird von 60 Prozent auf 80 Prozent angehoben.
  • Auf die Erstellung eines Konsolidierungskonzepts wird verzichtet, unabhängig von der Höhe des beantragten Akutkredits, sofern die Hausbank bestätigt, dass akute Liquiditätsschwierigkeiten infolge der Corona-Auswirkungen und damit ein akzeptierbarer Konsolidierungsanlass vorliegen und sie die eingeleiteten bzw. geplanten Konsolidierungsmaßnahmen mitträgt.

Schnelle Entscheidungen:

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro
  • bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro
  • bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro
  • bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.

Obergrenze für die Höhe der Finanzhilfe ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses.

Das Formular zur Antragsstellung finden Sie unter diesem Link:
https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/
 
Berlin

Aktuelle Informationen zum Corona Zuschuss: 

Seit Dienstag, 14.04.2020, 10 Uhr, können wieder Anträge auf den Corona Zuschuss gestellt werden. 

Da die Warteschlange weitestgehend abgebaut ist, pausiert die Antragstellung künftig zwischen 18:00 und 9:00 Uhr. Neuanmeldungen an die Warteschlange sind trotzdem jederzeit möglich. 

Ihre Wartenummer bleibt über Nacht erhalten, ebenfalls die Reihenfolge der Warteschlangennummern. Wir informieren diejenigen, die sich per E-Mail registriert haben, darüber, wann sie ihre Anträge stellen können. 

 

Die Rahmenbedingungen sind: 

  • Es muss im Einzelfall nachgewiesen bzw. glaubhaft gemacht werden, dass ein Zuschuss für die Sicherung der beruflichen bzw. betrieblichen Existenz in der Corona-Krise erforderlich ist; 
  • Im Rahmen der Antragstellung soll erklärt werden, dass Hilfsprogramme des Bundes oder andere zur Verfügung stehende Hilfsprogramme bzw. Ansprüche aus der sozialen Sicherung und anderen gesetzlichen Leistungen (z.B. Kurzarbeitergeld, Grundsicherung) in Anspruch genommen bzw. beantragt werden; 
  • Über- oder Doppelkompensationen durch die Inanspruchnahme von Mitteln aus anderen Maßnahmen oder Programmen sollen von vornherein vermieden bzw. im Nachhinein korrigiert werden. Der Zuschuss übernimmt deshalb auch die Funktion einer Liquiditätshilfe bis zur Klärung und Inanspruchnahme anderer Ansprüche; 
  • Die Höhe des Zuschusses wird auf 5.000 Euro begrenzt. Er kann gegebenenfalls mehrmals beantragt werden, erneut nach sechs Monaten für Einzelpersonen sowie nach drei Monaten für Mehrpersonenbetriebe. 
  • Die Bundesregierung hat ebenfalls angekündigt, einen Notfallfonds für kleine Unternehmen auf den Weg zu bringen. Die Details sollen am Montag, den 23. März vorgestellt werden. Die beiden Programme werden synchronisiert und dann über die Berliner Förderbank, die IBB zur Verfügung gestellt. Wir informieren an dieser Stelle, sobald eine Antragsstellung möglich ist.” 

 

Klein- und Kleinstunternehmen:

  • Freiberufler und Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • können 5.000 Euro (aus Landesmitteln) sowie bis zu 9.000 Euro (aus Bundesmitteln) pro Antrag stellen, dies bedeutet eine Förderung zwischen 5.000 Euro und bis zu 14.000 Euro.
  • Freiberufler und Kleinstunternehmen mit mehr als 5 und bis zu zehn Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) können bis zu 15.000 Euro (aus Bundesmitteln) pro Antrag stellen.
  • Gewerbliche Soloselbständige

Checkliste notwendiger Unterlagen zur Beantragung von Liquiditätshilfen:

www.liquiditätshilfe Sonderfall Corona

Wo kann der Antrag gestellt werden?

Die Antragstellung erfolgt elektronisch

www.ibb.de/de/foerderprogramme/corona-zuschuss.html

Anträge per Post sind nicht zugelassen

Was muss eingereicht werden:

  • Es müssen keine Unterlagen eingereicht bzw. hochgeladen werden
  • Angaben zur Firma (Name, Straße, PLZ, Rechtsform)
  • Ausweisdokument (Personalausweis/ Reisepass) letzten fünf Ziffern
  • Steuernummer
  • Bankverbindung der Firma – IBAN Nummer

Antrag auf Entschädigung bei Verdienstausfällen nach dem Infektionsschutzgesetz bei Selbständigen (§§ 56 ff Infektionsschutzgesetz) herunterladen:
www.bvmw.de/fileadmin/01-Presse_und_News/Mittelstand-aktuell/Politik/Deutschland/Corona/antrag-selbstaendige-nach-ifsg__1_.pdf

Überbrückungsfinanzierungen:

KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen 

  • Als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler sind Sie durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten und benötigen einen Kredit? 
  • Um Ihre Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken, können Sie jetzt einen KfW-Kredit erhalten. Den Kredit beantragen Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse. 
  • Ab 15.04. beantragen: KfW-Schnellkredit 2020 

www.kfw.de

Quelle: www.berlin.de/sen/web/corona/

Brandenburg

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler:

Notleidende Unternehmen sollen unbürokratisch und kurzfristig zur Abwendung einer akuten Existenzgefährdung erhalten können:

  • bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000,- EUR,*
  • bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000,- EUR
  • bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000,- EUR,
  • bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000,- EUR

Diese Soforthilfen sollen nicht als Darlehen, sondern als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Das Formular zur Antragsstellung finden Sie unter diesem Link:
www.ilb.de/media/dokumente/dokumente-fuer-programme/dokumente-mit-programmzuordnung/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/antrag-soforthilfe-corona-brandenburg.pdf

Quelle: www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/

Fragen und Antworten zum Soforthilfeprogramm: www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/fragen-und-antworten-zum-soforthilfeprogramm/

Unternehmen erhalten Aufwandsentschädigung für polnische Pendler über die Kammern: https://mwae.brandenburg.de/sixcms/detail.php?id=948339

Quelle: https://mwae.brandenburg.de/de/pressemitteilungen/bb1.c.478373.de

Hansestadt Bremen

Um die Betroffenen in dieser Krise zu unterstützen, hat das Land Bremen in der Task-Force bei der BAB – die Förderbank für Bremen und Bremerhaven - eine zentrale Anlaufstelle für alle (Kleinst-) Unternehmen, freiberuflich Tätige und Soloselbständige eingerichtet, die durch das Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.

Die Hotline hat ab sofort die neue zentrale Telefonnummer 0421-9600-333 und ist auch per E-Mail an task-force@bab-bremen.de erreichbar.

Die Anträge (www.bremen-innovativ.de/wp-content/uploads/2020/03/Antrag-BAB-Corona-Soforthilfe-Programm_v3.pdf) können aktuell schon ausgefüllt werden.

Kleine Unternehmen

Weniger als 10 Beschäftigten und weniger als 2 Mio. Euro Jahresumsatz: unbürokratischer Zuschuss von bis zu EUR 5.000 (https://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?id=332374&asl=bremen02.c.732.de ) und bei besonderem Bedarf bis 20.000 Euro.

Schnelle Entscheidungen

Antrag für die Corona-Soforthilfe für kleine Unternehmen und Selbstständige unter folgendem Link zu finden: https://www.bab-bremen.de/sixcms/media.php/24/Antrag_BAB_Corona_Soforthilfe_Programm_v4.pdf
weitere Informationen zu dem Antrag finden Sie: https://www.bis-bremerhaven.de/antrag-corona-soforthilfe.99067.html

Kontaktdaten

Kreditvergabe, Liquiditätshilfen, Bürgschaften: Task Force Bremen 0421 9600-333, task-force@bab-bremen.de

Steuerliche Entlastung/Steuerfragen

Finanzamt Bremen 0421 361 90909 und 0421 361 95096 corona@fa-hb.bremen.de

Finanzamt Bremerhaven 0471 596 99000 corona@finanzamtbremerhaven.bremen.de

Kurzarbeitergeld: Arbeitsamt Bremen 0800 4 5555 20, Bremen-Bremerhaven.031-OS@arbeitsagentur.de

 

Allgemeine wirtschaftliche Fragen, Außenhandel, Ausbildung: Handelskammer Bremen 0421 3637 241

Quelle:
www.bremen-innovativ.de/corona-info-ticker-fuer-unternehmen/

Hansestadt Hamburg

Gemeinsam mit der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) bietet der Hamburger Senat ebenfalls ein Soforthilfe-Programm nach bayerischem Vorbild an. Vorgesehen sind echte Zuschüsse, die nach Mitarbeiterzahl gestaffelt sind – 2500 Euro gibt es für Solo-Selbständige, die durch die Corona-Krise in existenzielle Nöte geraten sind, größere Unternehmen können bis zu 25.000 Euro bekommen.

Daneben gibt es verschiedene darlehensbasierte Förderprogramme für Unternehmensfinanzierungen. Einige davon können auch zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen eingesetzt werden, die aufgrund von Umsatzausfällen wegen des Corona-Virus entstehen. Für kleine und mittlere Unternehmen stehen hier zum Beispiel die Förderprogramme "Hamburg-Kredit Gründung und Nachfolge" und "Hamburg-Kredit Wachstum" zur Verfügung. Die IFB Hamburg bietet auch Landesbürgschaften an, um in Kooperation mit der Hausbank sowohl die Finanzierung von Investitionen als auch die finanzielle Überbrückung von Liquiditätsengpässen abzusichern.

Der Zuschussprogramm Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) ist nicht rückzahlbar und soll nach der Zahl der Beschäftigten gestaffelt werden.

  • Solo-Selbstständige: 2.500 €
  • mehr als 1 bis 5 Mitarbeiter: 5.000 €
  • mehr als 5 bis 10 Mitarbeiter: 5.000 €
  • mehr als 10 bis 50 Mitarbeiter: 25.000 €
  • mehr als 50 bis 250 Mitarbeiter: 30.000 €


Direkt von der IFB Hamburg vergebene Rettungsdarlehen für Betriebsmittel bis 250 TEUR für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Hamburg, die durch die Corona-COVID-19 Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.

Es werden außerdem verschiedene darlehensbasierte Förderprogramme für Unternehmensfinanzierungen angeboten. Einige Förderungen können auch zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen eingesetzt werden, die aufgrund von Umsatzausfällen von Unternehmen wegen des Corona-Virus entstehen. Unternehmen, die wegen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können zur Entlastung verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter nutzen.

Schnelle Entscheidungen

Das Zuschussprogramm Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) und das Darlehensprogramm Hamburg-Kredit Liquidität (HKL). Antrag auf HCS werden am 30.03.2020 auf dieser Seite veröffentlicht: www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs#so-funktioniert-das-antragsverfahren

Kontaktdaten

www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

Für kleine und Mittlere Unternehmen (mit bis zu 250 Beschäftigten): 040 - 428 41-1497, unternehmenshilfen.kmu@bwvi.hamburg.de Für Industriebetriebe: 040 - 428 41-3637, unternehmenshilfen.industrie@bwvi.hamburg.de

  • Firmenhilfe – Beratung für Selbstständige 

https://firmenhilfe.org/beratung-fuer-selbststaendige/ 

  • Alle aktuellen Informationen zur Corona-Krise finden Sie unter 

https://firmenhilfe.org/corona-krise-meistern/corona-krise-selbststaendig/ 

Quelle:
www.hamburg.de/bwvi/13707286/coronavirus-information-fuer-unternehmen/
www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

 

Hessen

Kleine und mittlere Unternehmen

Als Soforthilfeprogramm werden Klein- und Kleinstunternehmen, Angehörige Freier Berufe und Unternehmen bis 50 Mitarbeitern schnell und unbürokratisch nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form einer Einmalzahlung wie folgt zur Verfügung:

  • bis zu 5 Arbeitnehmern: 10.000 €
  • bis zu 10 Arbeitnehmern: 20.000 €
  • bis zu 49 Arbeitnehmern: 30.000 €

Unternehmen aller Größen

Über die verschiedenen Angebote der hessischen Landesregierung für Hilfen finden Sie Informationen auf dieser Seite:
www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/hinweise-fuer-unternehmen-und-beschaeftigte

Schnelle Entscheidungen

Als Soforthilfeprogramm werden Klein- und Kleinstunternehmen, Angehörige Freier Berufe und Unternehmen bis 50 Mitarbeitern schnell und unbürokratisch nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form einer Einmalzahlung wie folgt zur Verfügung:

  • bis zu 5 Arbeitnehmern: 10.000 €
  • bis zu 10 Arbeitnehmern: 20.000 €
  • bis zu 49 Arbeitnehmern: 30.000 €

Über die Soforthilfen im Rahmen des von der hessischen Landesregierung beschlossenen Pakets (8,5 Mrd. EUR) finden Sie hier die Informationen aus dem Finanzministerium:
www.hessen.de/presse/pressemitteilung/hessen-stellt-kurzfristig-75-milliarden-euro-aussicht-0

Dort werden unter anderem genannt:
Sondervorauszahlungen der Umsatzsteuer können mit einem formlosen Antrag auf null herabgesetzt werden und die bereits gezahlte Steuervorauszahlung soll erstattet werden.

Fragen und Antworten zur den konkreten Wegen der Beantragung von Steuererleichterungen finden Sie hier:
https://www.hessen.de/sites/default/files/media/hmdf/faq_zum_thema_steuern_-_stand_24.maerz_2020.pdf

Das Formular zur Antragsstellung finden Sie unter:
www.rpkshe.de/coronahilfe

Mecklenburg-Vorpommern

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt von der Coronakrise besonders geschädigten gewerblichen Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe einschließlich Kulturschaffender Zuschüsse zur Überbrückung des Liquiditätsengpasses.

Das Antragsformular kann vorab per E-Mail (soforthilfe@lfi-mv.de) übermittelt werden jedoch ist eine postalische Zusendung des Formulars zwingend erforderlich!

www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-soforthilfe/

Antrag auf Gewährung einer Soforthilfe des Bundes und des Landes für von der Coronakrise 03/2020 besonders geschädigte Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige Freier Berufe.

https://www.lfi-mv.de/export/sites/lfi/foerderungen/corona-soforthilfe/download-coronahilfe/Antrag-Coronahilfe-Maerz-2020.pdf

Quelle: https://www.bvmw.de/themen/coronavirus/downloads/mecklenburg-vorpommern/ 

Presse-Mitteilung zu Soforthilfe für die Wirtschaft: www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1622462

Informationen zum Coronavirus, mit vielen verschiedenen Hotlines, je nach Thema und Region: www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Service/Corona/

Unternehmenshotline:

Das Wirtschaftsministerium unterstützt Betriebe mit wirtschaftlichen Problemen infolge der Ausbreitung des Coronavirus mit einer Unternehmenshotline, die von der Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH (GSA) in Schwerin betreut wird.

Die Nummer der Hotline lautet: 0385-588 5588. Sie ist zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag bis Freitag, 08:00 bis 20:00 Uhr

Niedersachsen

Kleine und mittlere Unternehmen:

Das Zuschussprogramm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ richtet sich an gewerbliche Unternehmen (mit bis zu 49 Beschäftigten) und Angehörige freier Berufe in Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten. Die Zuschüsse sind gestaffelt: bis fünf Beschäftigte: 3.000 Euro, bis zehn Beschäftigte: 5.000 Euro, bis 30 Beschäftigte: 10.000 Euro, bis 49 Beschäftigte: 20.000 Euro.

Diese Hilfen stehen auch Startups zur Verfügung, wenn diese jünger als fünf Jahre sind. Das gilt auch wenn diese vor Ausbruch der Corona-Krise noch keine schwarzen Zahlen geschrieben haben. Voraussetzung ist im Kern ein tragfähiges Geschäftsmodell und eine positive Einschätzung der weiteren Unternehmensentwicklung.

Alle wichtigen Informationen hierzu finden Sie hier:
https://www.soforthilfe.nbank.de/

Unternehmen aller Größen:

Liquiditätskredite und -zuschüsse können bei der niedersächsischen Förderbank (NBank) online beantragt werden. Eine Hausbank ist dafür nicht notwendig.

Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten aufgrund des Corona-Virus vorübergehend wesentlich verringert sind. Das Kurzarbeitergeld muss vom Arbeitgeber bei der zuständigen Agentur für Arbeit beantragt werden. Es berechnet sich nach dem Nettoentgeltausfall. Die Kurzarbeitenden erhalten grundsätzlich 60 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt beträgt das Kurzarbeitergeld 67 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Die maximale gesetzliche Bezugsdauer beträgt 12 Monate.

Folgende Erleichterungen wurden eingeführt:

  1. Senkung der Grenze: es sind zehn Prozent der im Betrieb Beschäftigten sind vom Arbeitsausfall betroffen
  2. Teilweise oder vollständiger Verzicht auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden
  3. Kurzarbeitergeldbezug für Leiharbeitnehmer
  4. Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit

Die neuen Regelungen zum Kurzarbeitergeld treten rückwirkend zum 01. März in Kraft und werden auch rückwirkend ausgezahlt. Das bedeutet, dass Unternehmen jetzt schon die verbesserte Kurzarbeit beantragen können.

  • Die NBank bietet den Niedersachsen-Gründerkredit an. Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft können hier innerhalb der ersten 5 Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit einen Kredit bis zu 500.000 Euro beantragen. Finanziert werden u.a. Nachfolgen, Investitionen und Betriebsmittel. Bei Betriebsmittelfinanzierungen beträgt die maximale Laufzeit 5 Jahre inklusive eines Tilgungsfreijahres. Dieser Kredit kann auch mit einer bis zu 70% Bürgschaft der NBB verbunden werden.
  • Welche Kredite die KfW-Bank als bereits etablierte Förderinstrumente zur Verfügung stellt und welche Kredite Unternehmen, Selbstständigen oder Freiberuflern erhalten, die durch die Corona-Krise in Schieflage geraten sind, finden Sie: www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html
  • Liquiditätshilfe gibt es auch über Bürgschaften der Niedersächsischen Bürgschaftsbank. Die NBB (www.nbb-hannover.de) verbürgt Hausbankkredite für nahezu alle Branchen bis zu einer Größenordnung von 2,5 Mio. Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Für diese Bürgschaften sind die Hausbanken der erste Ansprechpartner.

Schnelle Entscheidungen

Das Land wird kurzfristig Kredite von bis zu 50.000 Euro pro Fall als Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen sowie ein größeres Kreditprogramm (über 50.000 Euro) zur Verfügung stellen. Das Besondere dabei ist, dass diese Liquiditätshilfe direkt von der NBank vergeben wird und dafür keine Sicherheiten erbracht werden müssen. An der Entwicklung dieser Programme wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet.

Quelle:
www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faqs-186294.html#Arbeitsrechtliche_Fragen

Nordrhein-Westfalen

Kleine und mittlere Unternehmen

Die Landesregierung wird das Sofortprogramm des Bundes ergänzen und zusätzlich (ebenfalls als Einmalzahlung für 3 Monate) zahlen.

Das Land hat angekündigt, alle Informationen direkt unter www.wirtschaft.nrw/corona zu veröffentlichen.

Unternehmen aller Größen

  • Erhöhung des Rahmens für Landesbürgschaften von 900 Mio. Euro auf 5 Mrd. Euro
  • Erhöhung des Gewährleistungs- und Rückbürgschaftsrahmens für die Bürgschaftsbank NRW von 100 Mio. Euro auf 1 Mrd. Euro und Verdoppelung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Mio. Euro
  • Erhöhung der Verbürgungsquote von 80 % auf 90 %; hierfür steht noch die abschließende Genehmigung durch die EU-Kommission aus.
  • Die Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsetzsteuer werden für krisenbetroffene Unternehmen auf Null gesetzt. Damit werden den Unternehmen auf Antrag Mittel im Umfang von mehr als 4 Mrd. Euro sofort zur Verfügung gestellt.

Schnelle Entscheidungen

  • Landesbürgschaften: Bearbeitung innerhalb von 1 Woche
  • Bürgschaften der Bürgschaftsbank: Expressbürgschaften bis 250.000 Euro innerhalb von 3 Tagen, bis 500.000 Euro tägliche Ausschussberatungen, ab 500.000 Euro wöchentliche Ausschussberatungen

Das Formular zur Antragsstellung finden Sie unter: www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

Rheinland Pfalz

Kleine und mittlere Unternehmen

Die Landesregierung wird das Sofortprogramm des Bundes ergänzen und zusätzlich (ebenfalls als Einmalzahlung für 3 Monate) zahlen.

Das Land hat angekündigt, alle Informationen direkt unter www.wirtschaft.nrw/corona zu veröffentlichen.

Unternehmen aller Größen

  • Erhöhung des Rahmens für Landesbürgschaften von 900 Mio. Euro auf 5 Mrd. Euro
  • Erhöhung des Gewährleistungs- und Rückbürgschaftsrahmens für die Bürgschaftsbank NRW von 100 Mio. Euro auf 1 Mrd. Euro und Verdoppelung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Mio. Euro
  • Erhöhung der Verbürgungsquote von 80 % auf 90 %; hierfür steht noch die abschließende Genehmigung durch die EU-Kommission aus.
  • Die Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsetzsteuer werden für krisenbetroffene Unternehmen auf Null gesetzt. Damit werden den Unternehmen auf Antrag Mittel im Umfang von mehr als 4 Mrd. Euro sofort zur Verfügung gestellt.

Schnelle Entscheidungen

  • Landesbürgschaften: Bearbeitung innerhalb von 1 Woche
  • Bürgschaften der Bürgschaftsbank: Expressbürgschaften bis 250.000 Euro innerhalb von 3 Tagen, bis 500.000 Euro tägliche Ausschussberatungen, ab 500.000 Euro wöchentliche Ausschussberatungen

Das Formular zur Antragsstellung finden Sie unter: www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

Das Landesprogramm "Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz" ergänzt die Soforthilfen des Bundes und erweitert diese zudem auf Unternehmen bis zu 30 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). Antragsberechtigt sind Soloselbstständige, Freiberufler, Unternehmen und Landwirtschaft mit Sitz in Rheinland-Pfalz. 

Der Corona Soforthilfe Kredit RLP wird über Hausbank beantragt und ist bis zum 31.03.2022 tilgungsfrei. 

  • Solo-Selbstständige und Unternehmen bis zu 10 Beschäftigte: 
    Sofortdarlehen über 10.000 Euro. 
  • Unternehmen mit bis zu 30 Beschäftigte: 
    Sofortdarlehen über 30.000 Euro sowie ein Zuschuss über 9.000 Euro. 

Die gewährten Kreditmittel können unmittelbar nach Erhalt der Förderzusage bis einschließlich 30.11.2020 abgerufen werden. Der Programmzinssatz für den Endkreditnehmenden beträgt 1,00 % p.a. Die Tilgung erfolgt zwischen dem 31.03.2022 und dem 31.03.2026 in 17 gleichhohen vierteljährlichen Raten. 

Die Auszahlung des Landeszuschusses erfolgt separat direkt an den Antragsteller. Im Fall der Nichtinanspruchnahme des Kredites ist ein bereits ausgezahlter Landeszuschuss vom Antragsteller zurückzuzahlen. Weitere Informationen gibt es bei der Investitions- und Strutkurbank Rheinland-Pfalz. 

Schnelle Entscheidungen: 
"Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz" 
 
Kontaktdaten: 
unternehmenshilfe-corona@mwvlw.rlp.de  oder unter der zentralen Telefonnummer 06131/16-5110 
 
Quelle: 
Saarland

Die saarländische Landesregierung bietet ein breites Maßnahmenpaket, um den örtlichen Unternehmen in der Corona-Krise zu helfen. Neben steuerlichen Hilfestellungen gibt es auch ein Soforthilfeprogramm für Kleinunternehmer geben. Kleine Unternehmen und Selbstständige können so 3.000 bis 10.000 Euro Soforthilfe bekommen. Dafür stellt das Land ein Budget von bis zu 30 Millionen Euro zur Verfügung. Mittelfristig können Kredite der Hausbank – verbürgt über die landeseigene Förderbank SIKB – den Unternehmen helfen, Liquidität im Unternehmen zu halten. Dafür steht ein Rahmen von 25 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Formular zur Antragsstellung finden Sie hier:
https://www.sikb.de/sites/default/files/SIKB/Formulare/Antragsunterlagen_Sofort_Kredit_Saarland.pdf

Kontaktdaten:

Wirtschaftsministerium
soforthilfe@wirtschaft.saarland.de
www.corona.wirtschaft.saarland.de/254842.htm

Saarländische Investitionskreditbank Aktiengesellschaft
Hotline: 0681/3033-0    
unternehmen@sikb.de

Quelle: https://www.corona.wirtschaft.saarland.de/

Sachsen

Das Bundesland Sachsen stellt als Förderinstrument in der Corona-Krise »Sachsen hilft sofort«: Mit diesem Soforthilfe-Darlehen werden Einzelunternehmer (Solo-Selbstständige), Kleinstunternehmer und Freiberufler unterstützt, die aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus mit unverschuldeten Umsatzrückgängen konfrontiert sind. Die Antragsstellung kann ab Montag, 23. März 2020, bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank (SAB) erfolgen.

Umfang der Soforthilfe:  
Die Soforthilfe dient der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Unternehmen und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen in Folge der Corona-Krise. Unternehmen bzw. Selbständige aus allen Wirtschaftsbereichen mit bis zu fünf Beschäftigten können einen einmaligen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro für drei Monate beantragen, Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro, ebenfalls für drei Monate. 

Antrags- und Auszahlungsfrist:  
Die Anträge können bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank, Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden als der zuständigen Bewilligungsstelle bis spätestens 31.05.2020 online gestellt werden. (www.sab.sachsen.de) 

Kleine und mittlere Unternehmen (Umsatz bis 1 Mio. Euro im Jahr)

Das Land Sachsen hilft mit Darlehen von bis zu 100.000 Euro (5000 - 50.000 Euro Regelsatz) aus, wenn 20% Umsatzeinbußen aufgrund der Pandemiefolgen des Covid-19-Viruses prognostiziert werden.

Schnelle Entscheidungen

»Sachsen hilft sofort«: Mit diesem Soforthilfe-Darlehen werden Einzelunternehmer (Solo-Selbstständige), Kleinstunternehmer und Freiberufler unterstützt.

Das Formular zur Antragsstellung finden Sie unter diesem Link:
https://www.sab.sachsen.de/förderprogramme/sie-benötigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/sachsen-hilft-sofort.pdf 

Kontaktdaten:
www.sab.sachsen.de, SAB – Sächsische Aufbaubank, u. a. Sonderprogramm Kleinstunternehmer »Sachsen hilft sofort«, Corona-Informationen zu ESF-Förderung, Hotline:  0351 4910-1100 / 0351 49 10 11 00

Quelle:
www.coronavirus.sachsen.de/unternehmen-arbeitgeber-und-arbeitnehmer-4136.html?_cp=%7B%22accordion-content-4479%22%3A%7B%220%22%3Atrue%2C%222%22%3Atrue%2C%223%22%3Atrue%7D%2C%22previousOpen%22%3A%7B%22group%22%3A%22accordion-content-4479%22%2C%22idx%22%3A2%7D%7D#a-4478

https://www.bvmw.de/themen/coronavirus/downloads/sachsen/

Sachsen-Anhalt

In Anlehnung an das Hilfspaket des Bundes wird das Wirtschaftsministerium eine Richtlinie zur Corona-Soforthilfe erlassen. Das Gesamtvolumen der Zuschüsse wird insgesamt 150 Millionen betragen; diese werden für Unternehmen gestaffelt ausgezahlt. Unternehmen mit

  • 11 bis 25 Mitarbeitern bis zu 20.000 Euro
  • 26 bis 50 Mitarbeitern bis zu 25.000 Euro

Ausgereicht werden die Zuschüsse über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (www.ib-sachsen-anhalt.de/). Um die beantragten Hilfen schnellstmöglich auszuzahlen, bündelt die Investitionsbank ihre Kapazitäten. Ziel ist es, die Hilfen innerhalb von wenigen Tagen nach Antragseingang auszuzahlen.

Der Antrag wird bewusst unbürokratisch gestaltet und die Hinweise des Bundes aufgreifen. Geltend gemacht werden können alle laufenden betrieblichen Kosten wie Mieten (für Produktionsstätten, Büros usw.), Pachten, Leasingraten (für Maschinen, Autos und ähnliches), Versicherungen, Energiekosten und Instandhaltungskosten.

Andere Finanzierungsmittel:
390 Mio. in Krediten durch die Bürgschaftsbank und Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt möglich, 112 Mio. für Darlehensanträge (Mittelstands- und Gründerfonds), die Möglichkeit von Stundungen.

Corona-Soforthilfe: Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten 

Das Wirtschaftsministerium erweitert das Anfang gestartete Hilfsprogramm „Sachsen- Anhalt ZUKUNFT“: Neben Zuschüssen stehen Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten in Kürze auch besonders günstige Kredite zur Verfügung. Das Darlehen zwischen 10.000 und 150.000 Euro hat eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren, davon sind zwei Jahre zins- und tilgungsfrei. Anträge können ab sofort bei der Investitionsbank Sachsen- Anhalt gestellt werden. 

https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/wirtschaft/#c235005 

Kontaktdaten:

Investitionsbank Sachsen-Anhalt https://www.ib-sachsen-anhalt.de/
0391 589 1766 oder 0391 589 8528

Corona-Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums
Telefon-Hotline ist unter 0391567-4750 immer werktags zwischen 8.30 und 16 Uhr erreichbar

Quelle: mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/wirtschaft/#c235005

Schleswig-Holstein

Kleine und mittlere Unternehmen:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Das Förderprogramm „go-digital“ des BMWi sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor.

    Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Pressemitteilung des BMWI
  • Im Falle einer angeordneten Quarantäne werden auch Selbstständige und Freiberufler entschädigt. Ihnen wird ein Verdienstausfall ersetzt. Dabei geht die zuständige Behörde (in SH das Landesamt für soziale Dienste, LasD) von dem Gewinn aus, der im Steuerbescheid für das letzte Kalenderjahr festgestellt wurde.

Unternehmen aller Größen

Kurzarbeitergeld kann für eine Dauer von bis zu zwölf Monaten bewilligt werden. Es wird in derselben Höhe wie Arbeitslosengeld bezahlt und beträgt 67 bzw. 60 Prozent der Differenz zwischen dem pauschalierten Nettoentgelt, das ohne Arbeitsausfall gezahlt worden wäre, und dem pauschaliertem Nettoentgelt aus dem tatsächlich erhaltenen Arbeitsentgelt.

Nähere Informationen finden Sie unter www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus.

Schnelle Entscheidungen

Neben zinslosen Steuerstundungen durch das Finanzministerium hat das Wirtschaftsministerium zusammen mit den Förderbanken die Kredit-Angebote auf die aktuellen Bedarfslagen der Unternehmen neu ausgerichtet und eine Hotline mit konkreten Ansprechpartnern für die Betriebe eingerichtet.

Die "Förderlotsen" sind Jürgen Wilkniß (Mail: juergen.wilkniss@bb-sh.de; Telefon: 0431 5938-133) und Matthias Voigt (Mail: matthias.voigt@ib-sh.de; Telefon 0431/9905-3330)

Informationen und Anträge finden Sie hier:
https://www.schleswigholstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Wirtschaft/wirtschaft_node.html#docf25e403d-0311-4748-a97c-8f4efd7e4ed6bodyText1

Thüringen

Klein- und Kleinstunternehmen:

  • 1 bis 5  Beschäftigte (einschl. Inhaber): 5.000 EUR
  • 6 bis 10  Beschäftigte (einschl. Inhaber): 10.000 EUR
  • 11 bis 25  Beschäftigte (einschl. Inhaber): 20.000 EUR
  • 26 bis 50 Beschäftigte (einschl. Inhaber): 30.000 EUR

Das Formular zur Antragsstellung finden Sie unter:
https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Soforthilfe-Corona-2020#download

Aktuelle Informationen für Unternehmen: www.aufbaubank.de/

Corona-Krise: Unterstützung von kleineren und mittleren Unternehmen durch Bürgschaftsbank Thüringen (Stand 17.03.2020):
www.bvmw.de/fileadmin/03-Themen/Corona/Downloads/Thueringen_-_Unterstuetzung_von_kleineren_und_mittleren_Unternehmen_durch_Buergschaftsbank_Thueringen.pdf

TAB stundet Tilgungen und Zinsen - Entlastung für die Wirtschaft in der Corona-Krise: https://www.aufbaubank.de/Presse-Aktuelles/Pressemitteilungen/TAB-stundet-Tilgungen-und-Zinsen-Entlastung-fuer-die-Wirtschaft-in-der-Corona-Krise

Darlehen:

Quellen: https://www.bvmw.de/themen/coronavirus/downloads/thueringen/